Buchpublikationen
In diesem Buch beschäftige ich mich mit zentralen "Zutaten" guter zwischenmenschlicher Beziehungen: dem Kontakt zu sich selbst und dem "Den-anderen-sehen-können". Das Buch zeigt, wie "Resonanz" in unterschiedlichen Beziehungssituationen (Paarbeziehung, Arbeit, Familie, Freundschaft) entstehen kann. Dabei liefert es eine gut verständliche und einprägsame Orientierung, wie sich Beziehungen nachhaltig besser gestalten lassen.
Weitere Informationen bei Thalia (externer Link) oder bei Amazon (externer Link)
Eine Kurzzusammenfassung als Audio finden Sie hier. Das Audio dauert ca. 18 Minuten und ist von einer synthetischen Stimme gesprochen.
Es gibt ein Gefühl, das viele kennen und kaum jemand beim Namen nennt: nicht genug zu sein. Nicht klug genug, nicht liebenswert genug, nicht wichtig genug. Es fühlt sich an wie ein Urteil über den eigenen Wert.
Dieses Buch stellt eine andere Vermutung an. Was wir als Selbstwertkrise erleben, ist häufig etwas anderes: eine erschütterte Zugehörigkeit. Wie sehr sich alles um diesen einen Platz dreht, lässt sich in einem einzigen Satz sagen, und derselbe Satz erklärt, worum es in fast jedem Liebesgedicht geht, in jeder Oper, in jedem Drama, von den Griechen bis zu der Serie, die Sie gestern nicht schlafen ließ:
Jemand will für eine andere Person zählen, und dieser Platz ist unsicher, bedroht oder bereits verloren.
Derselbe Satz beschreibt auch, was unter dem Gefühl liegt, nicht zu genügen. Wenn der Platz bei anderen wackelt, deutet ein sehr altes System in uns die Lücke als Urteil über uns selbst um.
Das Buch präsentiert ein überraschend klaren Modell und zeigt, warum das Nicht-genug-Gefühl so schwer mit Argumenten zu erreichen ist, und was stattdessen trägt. Es geht nicht darum, den Schmerz wegzudenken. Es geht darum, ihm den Rang eines Urteils zu nehmen.
Derzeit ist das Buch nur als E-Book bei Amazon erhältlich. In Kürze erscheint jedoch auch die Taschenbuchversion.
Ein Hörbuch über Grübeln und Sorgen
Es ist kurz nach drei Uhr nachts, und der Gedanke ist wieder da. Man hat mit ihm diskutiert, sich abgelenkt, sich vorgenommen, jetzt einfach nicht mehr daran zu denken – und genau in diesem Moment war er lauter als je zuvor.
Über das Auftauchen von Gedanken haben wir kaum Kontrolle. Über die Antwort darauf fast vollständige. Dieses Hörbuch beschreibt in elf Kapiteln, wie Grübeln und Sorgen funktionieren und warum die üblichen Mittel dagegen sie eher am Leben halten. Es verspricht nichts. Was sich ändern kann, ist nicht das Auftauchen, sondern die Antwort.
Der Text ist mit Unterstützung von künstlicher Intelligenz entstanden; gelesen wird er von einer synthetischen Stimme. Die Inhalte, die Auswahl der Forschung und jede Entscheidung über den Text liegen bei mir.
Derzeit nur auf Spotify. Zur Suche auf Spotify einfach den Titel "Denken statt gedacht zu werden" eingeben.
Stolz – Szenische Hör-Essays über alltägliches Gelingen und was davon bei uns ankommt
Stolz hat keinen besonders guten Ruf. Schnell denken wir an Selbstgefälligkeit, Überheblichkeit oder daran, sich über andere zu stellen.
Psychologisch kann Stolz jedoch etwas sehr Bodenständiges sein: Etwas gelingt. Wir erkennen unseren eigenen Anteil daran. Und diese Erfahrung darf ein wenig auf unser Gefühl von uns selbst zurückwirken.
Gerade Menschen mit einem verletzlichen oder unsicheren Selbstwert haben damit nicht selten Schwierigkeiten. Gute eigene Erfahrungen werden schnell relativiert: Glück gehabt. War nicht schwer. Das hätte jeder gekonnt. Ist doch selbstverständlich. Das Gelungene wird wahrgenommen – aber der eigene Anteil daran erreicht das Selbst oft nur abgeschwächt.
Vielleicht gehört deshalb zu manchen Selbstwertproblemen auch ein Stolzproblem.
Dieses Hörbuch nähert sich dem Thema nicht über lange Theorie, sondern über leise, szenische Hör-Essays. Kleine Geschichten aus dem Alltag zeigen, wie positive eigene Erfahrungen verschwinden, verkleinert oder aus der eigenen Geschichte herausgerechnet werden können – und was geschieht, wenn sie einmal stehen bleiben dürfen.
Es geht um einen realistischen Stolz: einen Stolz, der Fehler nicht leugnet, andere nicht kleiner machen muss und trotzdem den eigenen Anteil am Gelingen nicht aus der Geschichte streicht.
Derzeit nur bei Spotify





